Roadtrippin‘ Neuseeland – it’s a classic!

25. April 2009 Neuseeland

Wo soll das nur hinführen...

Wer wir wir die Flugtickets nach Neuseeland in Händen hielt frägt sich nicht lange, wo so eine Reise eigentlich anfängt. Die Aussichten auf 30h Economy waren eher weniger erquicklich und für uns schon eine Reise für sich. Dinge gingen einem durch den Kopf, wie die Möglichkeiten das Rauchen ganz aufzuhören, da man eh 2 Tage ohne Kippen auskommen muss. Oder ob das Entertainment Programm wirklich ausreicht. Sicher sind wir schon vorher geflogen aber einmal um die Welt, war schon eine andere Nummer. Wir können euch aber beruhigen: Es ist durchaus machbar und wer wie wir die lange Anreise auf sich genommen hat, weiß wie sehr man belohnt wird. So auch wir im deutschen Frühling also dem neuseeländischen Herbst/Winter 2009. 

Zugegeben die Anreise war "geht so", was nicht an Air New Zealand lag sonder eher an der gewählten Flugroute. Im Rückblick würden wir die Route über London und Los Angeles nicht mehr wählen, sondern eher über den asiatischen Raum fliegen wollen. Heathrow ist nicht umsonst einer der Top Flughäfen, wenn es um Gepäckverlust geht. Die Einreise in die USA, auch wenn man nur auf der Durchreise ist, gestaltete sich mehr als anstrengend. Air New Zealand hingegen würden wir jederzeit wieder wählen. Auch in der Economy Klasse waren wir immer freundlich umsorgt und wir fühlten uns sicher und wohl. 

Wir wollen an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass bei der Ankunft leider ein Gepäckstück fehlte. Schon beim CheckIn hatten wir das komische Gefühl, dass uns der Airline Mitarbeiter bezüglich der Menge an Gepäckstücken nicht verstanden hat. Sabrinas Rucksack war auf jeden Fall irgendwo ab Heathrow verloren gegangen. Eine Tatsache, die uns natürlich erst in Auckland serviert wurde, uns aber bis zum Schluss der Reise begleitete.

Air New Zealand war für uns die beste Wahl

Second stop over LA

 

Lodges Lodges Accommodation

Auckland ist groß - am Ostersonntag Downtown weniger aber was die Fläche anbelangt und für neuseeländische Verhältnisse auch die Einwohner, ist Auckland groß. Die Frage die sich im Vorfeld - oder spontan bei der Durchreise - stellt ist, wohin mit sich bei all den vielen Lodges und anderen Accomodations, also Unterkünften. Da wir Auckland Ausgangspunkt gewählt hatten, hatten wir schon im Vorfeld nach einer Bleibe gesucht und diese gefunden und gebucht. Wir waren in einer Lodge in Parnell, einem Stadtteil, der uns aufgrund der vorhandenen kleinen Läden, Bars, Cafés und Restaurants sehr gut gefiel. Hilfreich war uns bei der Suche der BBH Accomodation guide. Da sind nahezu alle nennenswerten Lodges und Unterkünfte genannt, natürlich auch mit Preisen, Kontaktdaten und einer BBH Bewertung. Mittlerweile gibts den auch als PDF als Download. Links siehe unten. Parnell würden wir in jedem Fall wieder wählen.

Lantana Lodge - Parnell - Auckland

 

Schupps war der erste Tag nach unserer Ankunft rum - bloß nicht hinlegen dachten wir. Denkste... der Jetlag hat knallhart zugeschlagen und das durchaus bequeme Bett lies uns schwach werden. Aber auch das ist ok - wir sind in Neuseeland dachten wir - no stress, wir lassen uns treiben und wenn der Körper sich seinen Schlaf holt, soll es so sein. Es reichte immer noch, um abends den Sonnenuntergang am Hafen anzuschauen und den Tag bei einem Kaltgetränk gemütlich ausklingen zu lassen.

Ach und ne Karre brauchen wir ja auch noch...

Am nächsten Tag sind wir wieder in die Stadt um unseren Van abzuholen der uns die nächsten dreieinhalb Wochen begleiten sollte. Auch hier gab es viele viele Anbieter und wir verbrachten gefühlt Tage vor dem Rechner, um den geeigneten Anbieter zu finden. Einen generellen Tipp gibt es nicht aber macht euch Gedanken, wie euer Trip aussehen soll und welche Ansprüche ihr habt. Wollt ihr darin schlafen, kochen, leben oder soll der Wagen euch nur von A nach B bringen. Wollt ihr off-road Optionen ziehen oder auf "normalen" Wegen von Ziel zu Ziel. Für uns war wichtig, dass wir darin schlafen konnten, es eine "Küche" gab und wir so sehr spontan von Campsite zu Campsite fahren konnten. Preis/Leistung sollte natürlich auch stimmen. 

Explore more... our choice

 

Es ist unmöglich alle Orte und unsere genaue Route im Nachgang zu beschreiben, zu viele Dingen haben wir gesehen, zu viele spontane Orte haben wir bereist. Unsere Fotos sind die einzigen Zeugen und da GPS Module noch nicht erschwinglich waren, fällt es uns heute wirklich schwer die Route zurück zu verfolgen. Am Ende des Tages gestehen wir aber ein, uns verzettelt zu haben... wieso, weshalb und warum gibt es an anderer Stelle...

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